Bolita

Bolita ist ein absolutes Muss für Naturliebhaber in Costa Rica!

Es ist ein Areal mit ca. 61 Hektar Regenwald. Dort befinden sich einige schöne Wanderwege und ein Hostel – mitten in der Natur.
Es liegt im Golfo Dulce Forest Reservat und grenzt direkt an den Corcovado Nationalpark auf Osa Peninsula.

Die Unterkunft wird von Ron und Val betrieben.
Val ist im Office anzutreffen und kümmert sich um die ankommende Gäste. Ron ist die meiste Zeit im Hostel und setzt dort anstehende Projekte um.
4-6 Volunteers helfen ihm dabei und kümmern sich außerdem auch um die Sauberkeit des Hostels und um die Gäste.

Wir haben hier insgesamt 3 Wochen gelebt, da wir als Volunteers dort gearbeitet haben.
Wenn du Interesse oder Fragen zu der Arbeit dort hast, kannst du uns kontaktieren oder dich mit Ron auf workaway.info in Verbindung setzen.

Diesen Beitrag schreiben wir für Gäste des Hostels.

 

Anreise

Abenteuerliche Anreise
Abenteuerliche Anreise

Um nach Bolita zu gelangen, solltest du von Puerto Jimenez in Osa Peninsula den Mini-Bus nach Dos Brazos nehmen. Dieser fährt allerdings nur 2x täglich (11 Uhr und 16 Uhr) und nur von Montag bis Freitag. Oder du reist mit dem Taxi für ca. 20 $ an.

Du solltest jedoch noch vor 17 Uhr an dem Bolita-Office ankommen, damit du genug Zeit hast, dein Gepäck dort zu verstauen und rechtzeitig, vor der Dunkelheit im Hostel anzukommen.

Ab dem Bolita Office führt nämlich erst mal ein ca. 30-minütiger Trail über einen Fluss und durch den Regenwald bis zur Unterkunft.

 

Wichtig
  • Kaufe in Puerto Jimenez genug zu Essen ein! In Dos Brazos gibt es zwar zwei kleine Läden, jedoch gibt es dort kaum Nahrungsmittel zu kaufen.
  • Nimm nur so viel Gepäck wie unbedingt nötig mit ins Hostel und lass den Rest im Office zurück. Der Aufstieg ist recht anstrengend und daher ist wenig Gepäck von Vorteil.
  • Du brauchst eine Taschenlampe.

 

Unterkunft

Die Unterkunft besteht aus einem urigen Holzhaus, den Cabinas, Sanitäranlagen und dem Volunteer-Quartier.

Bolita Hostel
Bolita Hostel

Das Holzhaus steht auf Stelzen. Darunter befindet sich ein Wohnbereich mit Sitzgelegenheiten, einer Küche und einem Esszimmer. Im oberen Bereich sind die Schlafsäle mit den Hochbetten (12 $/Person) zu finden und ein abgetrenntes Dorm mit einem Doppelbett (24 $/Nacht).

Die insgesamt 6 Cabinas (35 $/Nacht) sind nebeneinander angeordnet und verfügen über ein Doppelbett, einer kleinen Terrasse mit Sitzmöglichkeit und einem kleinen Tisch. Es gibt auch eine Cabina mit einem Hochbett.
Im hinteren Bereich der Cabinas gibt es eine weitere Küche.

Alle Betten haben ein Moskitonetz welche viel Platz bieten. Außerdem gibt es genügend Duschen und Toiletten mit erfrischend, kaltem Quellwasser.

Bolita ist eines der saubersten Hostels das wir in Costa Rica gesehen haben – und das mitten im Dschungel!

 

Der besondere Charme von Bolita

Es gibt keine Elektrizität. Deswegen ist es wichtig, dass du eine Taschenlampe mitbringst.
Lediglich über Solaranlagen können bei Tageslicht kleine elektronische Geräte über USB geladen werden. Wenn Ron in der Nähe ist, gibt es sogar ab und zu WiFi.

Das Leitungswasser ist bedenkenlos trinkbar. Denn das Wasser kommt direkt aus einer Quelle des Regenwaldes und ist wohl eines der besten Trinkwasser Costa Ricas.

In Bolita wirst du von der Sonne geweckt und gehst mit der Dunkelheit schlafen. Morgens wachst du mit den Klängen verschiedener Vögel und der Brüllaffen auf. Den Abend verbringst du bei Gesprächen im Kerzenschein und den nächtlichen Geräuschen des Regenwaldes. In der Nacht schleichen gerne auch mal Ameisenbären oder Gürteltiere um dein Bett 🙂

Ron ist gerade dabei, die Unterkunft nach und nach etwas luxuriöser zu gestalten. Der Strom soll in Zukunft mit Batterien gespeichert werden. So können dann auch kleine LED´s angebracht werden, die etwas Licht spenden.
Außerdem wird an einer Warmwasser-Konstruktion für die Duschen gearbeitet und noch einiges mehr.

 

 

Trails

In Bolita gibt es wunderschöne Trails die sich auf insgesamt 14 Kilometer erstrecken.
Auch wenn du kein Gast bist in Bolita, kannst du für 10 $ die Wege als Tagesausflug erkunden und dir danach eine kühle Dusche gönnen.

Die Wanderwege führen dich durch den Regenwald zu den verschiedensten Plätzen der Natur.
Du kommst an Wasserfällen vorbei, in denen du dich erfrischen kannst. Du wirst die Landschaft von oben überblicken und bei gutem Wetter bis nach Panama sehen können. Du wirst einige Tiere sehen. Vor allem Vögel, wie z.B. Aras, Tucane und viele andere. Aber natürlich auch verschiedene Affen und Frösche.

Uns haben besonders zwei der Wanderungen beeindruckt:
Die Erste führt zum höchsten Punkt von Bolita. Wenn du noch bei Dunkelheit aufbrichst hast du einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenaufgang über Panama und den Golfo Dulce.
Die Zweite ist die längste Tour und führt an wunderschönen Wasserfällen vorbei und den Rio Tigre entlang. Hier erwartet dich die ein oder andere abenteuerliche Passage im Flussbett.

Bei einem weiteren Trail hast du sogar die Möglichkeit, diesen nackt zu erkunden.
Stefan hat sich getraut und war total begeistert, so im Einklang mit der Natur zu sein.
Fotos nur auf Anfrage 😉

 

 

Karte – Bolita

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Bolita

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Bolita: 8.527465, -83.417130
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Bolita

 

Jaguar Rescue Center

Das Jaguar Rescue Center können wir dir wärmstens empfehlen.
Es ist wohl die bekannteste Tierauffang-Station in Costa Rica und befindet sich gleich in der Nähe von Puerto Viejo.

Hier werden verletzte oder verwaiste Wildtiere aus ganz Costa Rica versorgt. Die Tiere werden von sehr engagierten Volunteers und fest angestellten Mitarbeitern aufgepäppelt und umsorgt. Es wird natürlich darauf hin gearbeitet, dass die Tiere wieder ausgewildert werden können. Dazu dient ein Urwald, der gleich an das Rescue Center angrenzt.

Das Jaguar Rescue Center bietet täglich 2 Führungen an (außer sonntags). Diese beginnen um 09:30 Uhr und um 11:30 Uhr und dauern ca. 1,5 Stunden. Die Führung kostet 18€ pro Person, und ist das Geld auf jeden Fall wert. Das Jaguar Rescue Center finanziert sich ausschließlich über Spenden sowie natürlich durch die Besucher.

Wenn deine Unterkunft in Puerto Viejo ist, leihst du dir am Besten ein Fahrrad aus und radelst ca. 4 km südlich zum Eingang des Centers. Dieser ist mit einem riesigen Schild gekennzeichnet, auf dem ein Kapuzineraffe abgebildet ist, und dadurch kaum zu übersehen.

 

Führung

Cafe im Rescue Center
Cafe im Rescue Center

Wir haben an der öffentlichen Führung um 09:30 Uhr teilgenommen. Es gibt auch die Möglichkeit eine private Führung zu buchen. Diese war uns jedoch mit 55€ pro Person zu teuer.

Du solltest auf jeden Fall 15-30 Minuten vorher da sein, damit du in Ruhe den Eintritt zahlen kannst und vielleicht noch einen Kaffee oder Smoothie im Wartebereich trinken kannst.

Es waren sehr viele Touristen da. Wir hatten anfangs schon die Befürchtung, dass die Gruppe zu groß wird. Doch keine Angst, die Gruppe wird aufgeteilt, da die Führungen in mehreren Sprachen stattfinden. Auch die englischsprachige Führung wurde wiederum auf mehrere Guides verteilt, sodass in unserer Gruppe nur noch 13 andere Personen waren.

Während der Führung wurde uns zu den einzelnen Tieren immer wieder erzählt, wann und wieso die Tiere ins Rescue Center gekommen sind. Auch zu bisherigen Maßnahmen der Auswilderung und viele kleine Anekdoten hat uns unser Guide erzählt. Das war sehr spannend und interessant!

 

Tiere im Jaguar Rescue Center

Endlich kommen wir zu den Tieren 😉
Gleich im Eingangsbereich wirst du viele verschiedene Schlangen, darunter auch sehr giftige, sehen können. Sie hängen auf den Bäumen über euren Köpfen.
OK, das ist natürlich quatsch.
Sie sind in Terrarien untergebracht und stellen somit keine Gefahr da.

Pelikan
Pelikan

Am Anfang unserer Tour kamen wir zu den Vogelhäusern. Hier konnten wir ein Exemplar des berühmten Wahrzeichen Costa Ricas ganz nah erleben, den Tucan. Dieser war zwar bereits ausgewildert, kommt aber immer mal wieder ins Jaguar Rescue Center zurück und stiehlt den anderen Vögeln das Essen.
Wir sahen noch verschiedene Papageien, Uhus, einen Pelikan, der uns quasi die ganze Tour über hinterher dackelte und einen Adler, der unser Treiben ganz hungrig beobachtete. Dazu aber später mehr.

Danach gingen wir in den „Faultier Garten“ – ja, das hört sich genau so toll an wie es ist!
Hier konnten wir an einem Baum, der wirklich nur Zentimeter über unsere Köpfe ragte, ca. 10 Faultiere beobachten. Es war unglaublich, diese einmal aus nächster Nähe zu sehen. Vor allem weil auch sehr viele Jungtiere darunter waren.
Und entgegen unserer Erwartung waren die Faultiere ganz schön aktiv und kletterten, wenn auch sehr langsam, von Ast zu Ast.

Definitiv ein Highlight der Tour!

Jetzt kamen wir zu ein paar größeren Gehegen mit Spidermonkeys, Kapuziner Affen und den berühmten Brüllaffen. Auch ein paar kleine Raubkatzen waren zu sehen, jedoch haben sich diese nicht wirklich gezeigt und schliefen lieber in ihrem Bau.

Süße Faultierbabys
Süße Faultierbabys

Nun ging es weiter zu den niedlichen Affen- und Faultierbabys.
Allerdings war die Situation für die Babys nicht ganz ungefährlich. Denn ohne, dass sie es bemerkten, hat sich der besagte Adler auf einem Baum, nicht weit davon, niedergelassen und beobachtete sie. Vermutlich lief ihm schon das Wasser im Mund zusammen. Die Mitarbeiter des Rescue Centers kannten die Situation natürlich schon. Aus diesem Grund ist auch ständig ein Volunteer in der direkten Nähe der kleinen Tiere. Nicht zuletzt natürlich auch um die Babys zu bemuttern.

Zum Schluss ging es noch zu den Reptilien, wo wir ein Krokodil, Kaimane und auch noch mehr Schlangen sehen konnten.

 

Fazit

Die Führung war ein wirklich tolles Erlebnis.
Es ist sehr schön zu sehen, dass sich so viele Menschen gemeinsam für Tiere einsetzen und das ohne dabei bezahlt zu werden.

Wenn du möchtest kannst du nach dem Besuch im Jaguar Rescue Center auch noch zum nahe gelegenen Playa Cocles radeln und den Nachmittag am Strand verbringen.

 

 

Karte – Jaguar Rescue Center

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Puerto Viejo

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Puerto Viejo: 9.656850, -82.754490
Jaguar Rescue Center: 9.642311, -82.723156
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Puerto Viejo
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Jaguar Rescue Center

 

Cahuita

Cahuita ist ein kleines Dorf zwischen Limón und Puerto Viejo an der karibischen Küste.

Hier kommen vor allem Kurzzeit-Touristen oder Touristen die auf der Durchreise sind für ein paar Nächte vorbei, hauptsächlich um den zweitältesten Nationalpark Costa Ricas zu sehen.

Das Dorf besteht aus einer kleinen Hauptstraße an der viele Restaurants, Bars und einige Kleidungs-und Souvenirgeschäfte zu finden sind. Cahuita hat außerdem einen eigenen kleinen Busbahnhof, eine Bank und eine Post.

In der näheren Umgebung gibt es zwei schöne Strände, die du zu Fuß erreichen kannst. Der Playa Negra im Norden des Dorfes mit schwarzem Vulkansand und der Playa Blanca mit seinem weißen Sand im Nationalpark.

 

Der Cahuita Nationalpark

Der Nationalpark von Cahuita reizt mit seinem kostenfreien Eintritt, wobei sich die Organisation natürlich über jede kleine Spende freut 🙂

Pfad im Nationalpark Cahuita
Pfad im Nationalpark Cahuita

Du hast die Möglichkeit den Park mit einer Führung zu besichtigen oder aber auf eigene Faust dem Trail zu folgen.
Durch den Park führt ein zirka 8 Kilometer langer Trail mit vielen Sitz- und Picknickgelegenheiten, den man sowohl von Cahuita aus, als auch von der anderen Seite (Puerto Vargas) beginnen kann.

Wir gingen den Trail von Cahuita aus komplett bis ans andere Ende und wieder zurück und es hat sich wirklich gelohnt. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert die Tour bereits in der Früh zu starten. Die Temperaturen sind am Vormittag sehr angenehm und es sind fast keine Touristen im Park.  Man kann den Wald sozusagen beim Aufwachen beobachten. Öffnungszeiten des Nationalparks: 6-17 Uhr.

Der Trail beginnt mit einem breiten Weg durch den Wald und führt nach zirka 2 km durch einen kleinen Fluss. Du überquerst den Fluss direkt an der Stelle, wo er in das Meer mündet. Keine Angst, das Wasser ist nur knietief und es sind auch nur an manchen Tagen Aligatoren im Wasser (kleiner Scherz ^^).

Über den Sumpf
Über den Sumpf

Nachdem du dir die Schuhe wieder angezogen hast, geht es auf einem viel schmaleren Pfad weiter. Nun ändert sich die Pflanzenwelt ein wenig, denn es wird sumpfig. An vielen Stellen führt eine kleine Stegbrücke über den Sumpf.

Es folgt eine weitere Flussüberquerung. Wir hatten jedoch Glück, denn der Fluss hatte nicht genügend Wasser um bis zum Meer zu gelangen. So konnten wir ohne Probleme auf Sand die andere Seite erreichen.

Du erreichst nun Punta Cahuita, wo du eine Rast machen und den riesigen Ausblick aufs Meer genießen kannst.

Von dort geht es dann weiter Richtung Puerta Vargas. Der Pfad schlängelt sich nun immer näher am Meer entlang und bald folgt ein kleiner Strandabschnitt an dem man ins Meer gehen kann. Allerdings gibt es dort kaum Bäume und man ist an sonnigen Tagen verzweifelt auf der Suche nach Schatten.

Grüner Basilisk
Grüner Basilisk

Ein kurzes Stück weiter endet der Trail auch schon und man findet Toiletten und Duschen um sich frisch zu machen. Du hast jetzt die Möglichkeit weitere 2 km auf einer Schotterstraße zu gehen bis du zur Hauptstraße kommst. Hier kannst du den öffentlichen Bus anhalten und zurück nach Cahuita fahren.
Oder du entscheidest dich, so wie wir, für den Rückmarsch durch den Nationalpark.

Neben vielen Pflanzen konnten wir auch einige Tiere sehen und hören. Uns begegnete auf dem Weg eine kleine Waschbären-Familie, viele Geckos und Basilisken und natürlich auch so einige Brüllaffen und Kapuzineraffen. Wir konnten sogar zwei giftige gelbe Vipern und einige blaue Morphofalter (blau-schimmernder Schmetterling) entdecken.

 

 

Unsere Unterkunft

Unser Hostel Riverside lag direkt neben dem Nationalpark und war nur einen Katzensprung vom Eingang des Parks entfernt. Trotzdem war es sehr ruhig und idyllisch und wir haben von den Touristen und der Hauptstraße nichts mitbekommen.

In einem großzügigen Garten stehen 3 kleine Häuschen, in welchen es sowohl Zimmer mit, als auch ohne Küche gibt.
Vor den Zimmern gibt es eine kleine überdachte Terrasse mit Tisch, zwei Stühlen und eine Hängematte, auf welchen man den Abend gemütlich ausklingen lassen kann.

Die Unterkunft ist uns vorallem deshalb einen eigenen Eintrag wert, da uns während unserem Aufenthalt viele verschiedene Tiere begegneten. Täglich kamen uns Weißschulterkapuzineraffen besuchen und saßen auf den Bäumen vor unserem Zimmer in der Hoffnug mit Bananen gefüttert zu werden. In einem großen Baum wohnten für ein paar Tage Brüllaffen und am hinteren Ende des Gartens gibt es einen kleinen Bach an dem große Leguane und Basilisken wohnen. Aber auch Kaimane sind im Bach zu sehen. Nicht zu vergessen die Kolibris, Waschbären und Geier die auch hin und wieder ihren Weg in unserem Garten fanden.

 

 

Karte – Cahuita

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Cahuita

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Cahuita 9.740866, -82.840519

 

Vulkan Poas

Der 2708 Meter hohe Vulkan Poas ist allemal einen Ausflug wert. Denn er beeindruckt mit seinem riesigen Haupt-Krater dessen säurehaltiger See sich auf atemberaubender Weise mit seiner milchig-weißen Farbe vom Rest des Kraters abhebt. more „Vulkan Poas“

Tortuguero

Tortuguero ist ein kleines Dörfchen im Nordosten des Landes und ist bekannt wegen seinem großen Schildkrötenstrand. Das Dorf liegt zwischen dem „Rio Tortuguero“ und der Karibik. more „Tortuguero“

Puerto Viejo

Das alte Fischerdorf, das schon seit geraumer Zeit viele Touristen an die Karibikküste Costa Ricas zieht, hat einen ganz eigenen Charme. Puerto Viejo ist nämlich DIE Location um den Karibischen Vibe  zu genießen.

Neben den wunderschönen Stränden und der riesigen Auswahl an günstigen Hostels und Hotels beeindruckt Puerto Viejo einfach mit seinem Charme. Es ist schwer zu beschreiben wie Puerto Viejo wirklich ist, denn es hat einfach so viele Facetten.

Achtung!
Es gibt zwei Puerto Viejos in Costa Rica.

Der Ort von dem wir sprechen heißt Puerto Viejo de Talamanca (de Limón).
Siehe Karte am Seitenende.

 

Strand – Playa Cocles

Playa Cocles mit Insel
Playa Cocles mit Insel

Ein wunderschöner Strand  ist nur ein paar Minuten zu Fuß von Puerto Viejo entfernt. Der Playa Cocles. Hierzu geht man am Ufer unter den schattenspendenden Bäumen entlang und sucht sich am schier endlosen Strand einen gemütlichen Schattenplatz unter einem Strauch. Wenn du Sonne tanken willst, solltest du vormittags an den Strand gehen, da die Bäume zu der Zeit noch wenig Schatten spenden. Ab Mittags wandert die Sonne dann hinter die Palmenfront und man findet überall einen schattigen Platz.

Der Strand wird auch von einigen Einheimischen zum Picknicken genutzt und an der nahegelegenen Straße (deren Autos man vom Strand aus nicht hört) kann man sich Kokosnüsse zum Trinken und anderes Obst kaufen.
Es geht angenehm flach ins Wasser und es gibt je nach Wetter moderate bis hohe Wellen. Es liegen keine Steine oder ähnliches am Boden, sodass man bedenkenlos ins Wasser rennen kann. In der Mitte des Strandes sind die Wellen ein bisschen höher, weshalb hier auch Einige ihre ersten Surfversuche wagen.

Alles in allem ist Playa Cocles ein sehr schöner Strand.

 

Strand – Playa Negra

Auch der Playa Negra ist wunderschön. Er liegt ein bisschen nördlich von Puerto Viejo, beginnt allerdings schon am Stadtrand. Der Strand ist vor allem für ein altes, rostiges Boot bekannt, das dort gestrandet ist. Mit dem kleinen Baum, der auf dem Boot wächst, gibt es auf jeden Fall ein super Fotomotiv ab.

Puerto Viejo - Playa Negra
Puerto Viejo – Playa Negra

Aber der Strand ist nicht nur schön zu Fotografieren. Der dunkle Sandstrand zieht sich in einer leichten Kurve mehrere Kilometer lang. Hier findest du, wenn du von Puerto Viejo aus losgehst, nach ca. 15 Minuten reichlich Schattenplätze. Lass dich nicht von der nahe gelegenen Straße abschrecken! Die wirst du nicht hören, denn die Wellen sind viel lauter. Auch hier geht es flach ins Wasser und die Wellen sind je nach Wetter moderat bis hoch.

Unserer Meinung nach ist der Playa Negra schöner als Playa Cocles. Das liegt nicht zuletzt daran, dass am Playa Negra kaum Menschen sind und es den ganzen Tag lang Schattenplätze gibt.

 

Freizeit Tipps

Du kannst in einem der vielen Restaurants oder Strandbars den Abend ausklingen lassen. Hier gibt es reichlich Auswahl und jeder findet seinen Platz. Vom günstigen Soda bis zum gehobenem Restaurant ist alles dabei.

Außerdem bietet Puerto Viejo eine Vielzahl an Möglichkeiten um die beeindruckende Natur näher zu erkunden. Von zwei kleinen Nationalparks (einer in Manzanillo, einer in Cahuita, beide kostenloser Eintritt), Schnorchel- und Tauchtouren über das Jaguar Rescue Center welches verwaiste und verletzte Wildtiere umsorgt und wieder auswildert, zu Touren die zu den geschützten indigenen Dschungelbewohnern führen.
Außerdem empfehlen wir dir, ein Fahrrad auszuleihen und die Straße die nach Manzanillo bis zum Nationalpark führt, zu fahren. Du wirst eine beeindruckende Pflanzen- und Tierwelt sehen!

 

 

 

Unterkunft

Je nachdem wo deine Unterkunft liegt, kann es sein, dass du abends durchaus Partymusik mithörst. Wir waren im „Rocking J’s“, welches recht abseits Puerto Viejos liegt und somit von der Musik der ganzen Restaurants und Bars verschont blieb.

Rocking J’s
Rocking J's
Rocking J’s

Das Rocking J’s ist eine Nummer für sich, denn es ist wohl das günstigste und bekannteste Hostel im Ort und vor allem für seine enorme Anzahl an Gästen bekannt. Hier kann man entweder im eigenen Zelt (6$), in Hängematten (7$), in bereits aufgebauten Zelten (8$), Dorms (15$) oder privaten Zimmern (ab 26$) schlafen. Die Zelte und Hängematten sind natürlich überdacht und bieten einen echt günstigen und guten Schlafplatz. (Stand: Dez 2016)

Die Atmosphäre unter der Woche war, während wir dort waren, sehr chillig, gelassen und ruhig. Tagsüber war es auch immer recht ordentlich dort.

Leider gab es für uns hier aber auch zwei Nachteile:

  • Wir waren von Anfang bis Mitte Oktober dort. Slow-Season. Am Wochenende kamen oft Gruppen von Jugendlichen aus der Stadt zum Feiern her und die gemütliche Stimmung auf dem großen Gelände war dahin. In der High-Season wird das wohl extrem voll sein. Bei uns waren nur ca. 10 % ausgebucht.
  • Selbst wenn niemand an der Bar sitzt oder sich in der Nähe aufhält, hat man das Gefühl dass die Musik auf maximaler Lautstärke spielt. Das ist vor allem dann nervig, wenn man, wie wir ein Zelt in der Nähe der Bar hat und schlafen möchte.

 

 

 

Karte – Puerto Viejo de Talamanca

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Puerto Viejo

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Puerto Viejo 9.656850, -82.754490